Für die Ausbildung zur Heilpraktikerin habe ich mich ganz bewusst im Jahr 2008 entschieden – in der Mitte meines Lebens. Die Naturheilkunde, insbesondere die Homöopathie, hatten mir zuvor in einer schwierigen persönlichen Phase neuen Lebensmut und Freude geschenkt. Ein Gefühl wuchs in mir: Diese sanfte Art der Heilung – in Einklang mit dem alten Wissen der Natur – wollte ich selbst lernen und an andere weitergeben. Also begann ich mit der Ausbildung und habe im Jahr 2013 meine eigene Heilpraktiker-Praxis eröffnet.
Es war eine prägende Zeit, in der ich erkannt habe, welche Aufgabe aus meiner eigenen Lebensgeschichte gewachsen ist: Menschen dabei zu helfen, wieder in ihre Leichtigkeit, Unbeschwertheit und ins Vertrauen zu kommen – so wie es sich auch in meinem spirituellen Namen Enaia ausdrückt. Ich verstehe den Namen als Auftrag und zugleich auch als meinen Wesenskern.
Seitdem geleite ich meine Patienten dahin, ihre Lebenskraft wieder zu spüren. Mein Herz freut sich, wenn ich Menschen dafür öffnen kann, ihre inneren Schätze selbst zu erkennen, neue Verbindungen herzustellen und Erkenntnisse zu erlangen. Das nenne ich gerne „Gedankenbrücken“ bauen. Ich möchte in meiner Arbeit verbinden: neues und altes Wissen, Leben und Tod, Körper und Geist. Denn oft sehe ich Dinge, die verborgen sind.